Erste ringt Burgschwalbach nieder – Lukas Peikert erneut Elfmeterheld

17. April 2024

 

Am Vierfachheimspieltag konnte unsere Erste weitere drei Punkte ihrem Konto hinzufügen, mit denen vor der Partie gegen den Tabellenzweiten aus Burgschwalbach nicht unbedingt zu rechnen war. Ähnlich wie beim Erfolg unter der Woche in Asbach, war man aggressiv und bissig in den Zweikämpfen und legte so den Grundstein für den dritten Erfolg aus den letzten vier Spielen.
Die Gäste besaßen deutlich mehr Ballbesitz und ließen den Ball ruhig in ihren Reihen laufen. Durch eine gute Staffelung und aufmerksames Positionsspiel konnte der Gegner zumeist zu langen Bällen gezwungen werden und man ließ defensiv aus dem Spiel heraus wenig zu. Gefährlich wurde es hauptsächlich nach gegnerischen Standards, infolgedessen zwei Mal aus kurzer Distanz verzogen wurde und uns ein Mal der Querbalken half die Null zu halten.
Auf schnelle Konter nach Balleroberungen bedacht, fruchtete diese Taktik, als nach einer Kombination Sebastian Riebartsch frei im gegnerischen Sechzehner auftauchte, einen Spieler aussteigen ließ und den Ball zur Führung im Kasten unterbrachte. Das 1:0 war gleichzeitig das Pausenergebnis.

Nach der Pause glich sich die Partie von den Anteilen her mehr aus, ehe Jannik Hüngsberg in der 61. Minute den Torwart nach einem langen Steckball überragend aus spitzem Winkeln überlupfen konnte. Eine erarbeitete und nicht unverdiente 2:0 Führung für uns. Doch ähnlich wie gegen Asbach, sollten wir auch hier einen durchaus diskutablen Elfmeter kassieren. Doch Lukas Peikert zeigte erneut seine Klasse auf der Linie und parierte den fälligen Strafstoß souverän. Wichtig zu diesem Zeitpunkt nicht den Gegentreffer zu kassieren!
Dieser sollte aber fünf Minuten vor Ende fallen, als die Hintermannschaft nach einer Standardsituation den Ball nicht aus dem Sechzehner geklärt bekam und einen Burgschwalbacher als glücklichen Abnehmer fand. Gewillt dieses Spiel mit drei Punkten zu beenden, warfen wir uns in alle Zweikämpfe hinein und verteidigten geschlossen mit Mann und Maus. Einer dieser gewonnen Zweikämpfen im Mittelfeld beförderte das Spielgerät zu Luke Steinebach, der den durchstartenden Lirion Krasniqi fand, der eiskalt vor dem Tor blieb und mit seinem ersten Bezirksligator für uns das 3:1 in der Nachspielzeit perfekt machte.

Damit steht die SG seit langer Zeit wieder über dem Strich und nicht auf einem direkten Abstiegsplatz. Um das beizubehalten, sollte beim nächsten Auswärtsspiel bei Kosova Montabaur gepunktet werden. Eine schwierige Aufgabe, die nun aber mit dem nötigen Selbstvertrauen angegangen werden kann.

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